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Unterhaltsreinigung, Grundreinigung, Zwischenreinigung – in der Gebäudereinigung gibt es einige Begriffe, die für Fachleute völlig selbstverständlich sind.
Für Kunden klingt das manchmal eher nach: Putzen ist doch Putzen – oder?
Nicht ganz.
Unterhaltsreinigung und Grundreinigung verfolgen unterschiedliche Ziele. Während die eine dafür sorgt, dass ein Gebäude im Alltag sauber und gepflegt bleibt, geht die andere deutlich tiefer.
Doch wann braucht es welche Reinigung?
Die Unterhaltsreinigung ist die regelmässige Reinigung eines Gebäudes oder bestimmter Räume.
Sie sorgt dafür, dass ein definierter Sauberkeitsstandard dauerhaft eingehalten wird.
Typische Arbeiten können beispielsweise sein:
Welche Arbeiten tatsächlich ausgeführt werden und wie häufig, hängt immer vom jeweiligen Objekt ab.
Ein Büro mit wenig Kundenverkehr hat andere Anforderungen als eine stark genutzte Praxis, ein Treppenhaus oder ein Gebäude mit vielen Mitarbeitenden.
Deshalb sollte eine Unterhaltsreinigung nicht einfach nach dem Motto funktionieren:
«Kommt zweimal pro Woche und putzt alles.»
Besser ist ein klar definiertes Reinigungskonzept.
Bei einer Grundreinigung geht es deutlich tiefer.
Hier werden Verschmutzungen und Bereiche bearbeitet, die bei der normalen Unterhaltsreinigung nicht jedes Mal gereinigt werden.
Dazu können beispielsweise gehören:
Eine Grundreinigung benötigt deshalb in der Regel mehr Zeit als ein normaler Reinigungseinsatz.
Man könnte sagen:
Die Unterhaltsreinigung hält den Zustand – die Grundreinigung bringt ihn wieder auf Vordermann.
Auch eine gute und regelmässige Unterhaltsreinigung kann nicht verhindern, dass sich mit der Zeit Verschmutzungen aufbauen.
Das ist völlig normal.
Bei der täglichen oder wöchentlichen Reinigung liegt der Fokus auf den Bereichen, die regelmässig genutzt werden und sauber gehalten werden müssen.
Manche Arbeiten würden bei jedem Einsatz schlicht zu viel Zeit benötigen.
Sockelleisten, schwer zugängliche Stellen, bestimmte Bodenflächen oder andere Detailbereiche werden deshalb häufig in längeren Intervallen intensiver bearbeitet.
Ein bisschen wie beim Auto:
Regelmässig durch die Waschanlage fahren hält das Fahrzeug sauber.
Irgendwann lohnt sich trotzdem eine gründliche Innen- und Tiefenreinigung.
Eine Grundreinigung kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn sich über längere Zeit hartnäckige Verschmutzungen aufgebaut haben.
Auch vor oder nach besonderen Ereignissen kann eine intensivere Reinigung notwendig werden.
Entscheidend ist aber nicht ein fixer Kalender.
Viel wichtiger ist der tatsächliche Zustand des Objekts.
Ein stark beanspruchter Bereich kann früher eine Grundreinigung benötigen als ein Raum, der nur selten genutzt wird.
Deshalb lohnt sich eine regelmässige Beurteilung der Flächen.
Gerade bei Bodenbelägen sieht man den Unterschied zwischen Unterhalts- und Grundreinigung besonders gut.
Bei der Unterhaltsreinigung werden lose und normale Verschmutzungen regelmässig entfernt.
Mit der Zeit können sich jedoch Rückstände oder hartnäckige Verschmutzungen bilden, die mit der normalen Reinigung nicht mehr vollständig entfernt werden.
Dann kann eine intensivere Behandlung notwendig sein.
Welche Methode eingesetzt wird, hängt vom jeweiligen Bodenbelag und dessen Zustand ab.
Denn Parkett, Naturstein, Vinyl, Linoleum oder keramische Platten benötigen unterschiedliche Reinigungs- und Pflegeverfahren.
Hier gilt wie so oft beim Putzen:
Mehr Chemie und mehr Kraft bedeuten nicht automatisch mehr Sauberkeit.
Bei Büros, Praxen, Treppenhäusern oder anderen gewerblich genutzten Objekten ist die Kombination aus regelmässiger Unterhaltsreinigung und periodischer Grundreinigung häufig sinnvoll.
Die Unterhaltsreinigung sorgt für die tägliche beziehungsweise regelmässige Sauberkeit.
Die Grundreinigung kümmert sich um die Bereiche, die im normalen Reinigungsablauf nicht jedes Mal intensiv bearbeitet werden.
So bleibt ein Objekt nicht nur kurzfristig sauber, sondern langfristig gepflegt.
Gerade bei einer professionellen Unterhaltsreinigung sollte genau festgelegt werden, welche Arbeiten in welchem Rhythmus ausgeführt werden.
Zum Beispiel:
Welche Arbeiten erfolgen bei jedem Einsatz?
Welche Arbeiten einmal pro Woche?
Welche Flächen werden monatlich oder periodisch intensiver gereinigt?
Welche Arbeiten gehören zu einer separaten Grundreinigung?
Ein gutes Pflichtenheft verhindert Missverständnisse und sorgt dafür, dass Kunde und Reinigungsfirma dieselben Erwartungen haben.
Denn «gründlich reinigen» kann für zwei Menschen erstaunlich unterschiedliche Dinge bedeuten.
Warten Sie mit einer Grundreinigung nicht unbedingt so lange, bis ein Boden oder eine Oberfläche sichtbar stark verschmutzt ist.
Unterhalts- und Grundreinigung sollten idealerweise aufeinander abgestimmt werden.
So lassen sich Verschmutzungen regelmässig entfernen, bevor sie sich über längere Zeit festsetzen.
Das erleichtert die Reinigung und hilft dabei, Oberflächen langfristig gepflegt zu halten.
Unterhaltsreinigung und Grundreinigung sind keine Konkurrenz – sie ergänzen sich.
Die Unterhaltsreinigung sorgt regelmässig für Sauberkeit und Ordnung.
Die Grundreinigung geht tiefer und kümmert sich um Verschmutzungen und Bereiche, die im normalen Reinigungsalltag nicht jedes Mal bearbeitet werden.
Gerade bei Unternehmen, Büros, Praxen oder Liegenschaften ist deshalb ein Reinigungskonzept sinnvoll, bei dem beide Reinigungsarten aufeinander abgestimmt sind.
Oder kurz gesagt:
Die Unterhaltsreinigung sorgt dafür, dass es sauber bleibt. Die Grundreinigung kümmert sich um das, was sich trotzdem irgendwann einschleicht.
Die Putzvogel GmbH übernimmt sowohl einmalige als auch laufende Reinigungseinsätze und erstellt auf Wunsch ein individuell auf Ihr Objekt abgestimmtes Pflichtenheft.
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